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| Praxisbuch Wicket: Professionelle Web-2.0-Anwendungen entwickeln von
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Nicht für Wicket Anfänger geeignet
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Praxisbuch Wicket: Professionelle Web-2.0-Anwendungen entwickeln (Taschenbuch) Ich habe das Buch schwer enttäuscht nach ca. der Hälfte weggelegt. Der Grund dafür: Ich bin zwar Java Profi, aber Wicket Anfänger und das Buch ist definitiv nicht für Wicket Anfänger geeignet.
Die ersten 27 Seiten handeln gar nicht von Wicket, sondern wie man mit Maven eine (für den Bedarf eines Buches) recht komplexe 3-Schicht-Applikation inkl. allem drum und dran wie Datenbank & Test-Config aufsetzt. Nichts neues für mich, aber auch nichts was etwas in einem Wicket Buch verloren hat.
Danach gehts weiter - nicht mit Wicket - sondern mal mit Spring und Hibernate. Auch nichts neues für mich und (zumindest für den Einstieg in Wicket) völlig uninteressant.
Erst auf Seite 42 das erste Wicket Beispiel - kein Hello World, sondern gleich was, was in die DB geht. Sorry, aber an einem Wicket Buch interessiert mich nur der Presentation Layer und wie er mit dem Business Layer verbunden ist. Persistenz etc. ist hier fehl am Platz.
Leider fehlt dafür die Erklärung zu den architektonischen Überlegungen die hinter Wicket stehen (die mMn wesentlich gescheiter sind als z.B. hinter JSF, Struts, SpringMVC etc.). Ohne diese sind die folgenden Kapitel nur schwer verständlich.
Weiter gehts mit Request Behandlung - ein Spezialfall bei Wicket Programmierung - nichts was gleich nach HelloWorld kommen sollte.
Dann die Beschreibung der Modelle. Ohne Erklärung der architektonischen Überlegungen und ohne dass noch über die View bei Wicket gesprochen wurde fragt man sich wozu denn diese überhaupt gut sind. Und hier werden auch gleich Wicket-Klassen überschrieben und durch die des Autors ersetzt. Viel zu früh...
Dann Komponenten, danach bereits Ajax. Hallo! Wir sind nichtmal noch bei der Hälfte des Buches, die Funktionsweise von Wicket ist immer noch nicht erklärt und schon sprechen wir von superspeziellen Dingen wie Ajax. Wir wissen weder wie wir Formulare darstellen/abfragen können, noch wie man Links, Listen oder Tabellen darstellt - aber Ajax können wir jetzt (nach nur 7 Seiten).
Hier habe ich aufgegeben - vielleicht sollte ich das Buch von hinten nach vorne lesen, das ist vielleicht die richtigere Richtung.
Vielleicht sollte der Autor sich überlegen, ob es das richtige ist - wie er schreibt - nach ein paar Monaten Arbeit mit Wicket (und anscheinend ohne Erfahrung mit anderen Webframeworks) bereits ein Buch darüber zu schreiben. Der Autor ist gewiss kein unerfahrener Java Entwickler/Architekt, aber davon wie man es anderen Leuten leichtmacht eine Technologie zu lernen, hat er mMn keine Ahnung.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 31. Dezember 2009 | | |
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